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| 30.06.2005 - antifaschistischer erfolg++nazitreff dichtgemacht++demo findet statt wie geplant |
| Geschrieben von: 23 |
| Kategorie: |
Faschismus und Rassismus |
+++antifaschistischer erfolg+++nazitreff dichtgemacht+++demo findet statt wie geplant+++
Reichswald dichtgemacht-
Weg mit JEDEM Nazitreff in zabo oder sonstwo!
Der Nazitreff "Reichswald" in Zabo hat dichtgemacht!
Dies ist ein Erfolg des "Bündnisses gegen den Nazitreff Reichswald", welches vom antifaschistischen Aktionsbündnis (AAB) im Rahmen seiner Kampagne gegen die Gaststätte als Treffpunkt von Nazis, initiiert wurde.
Der Pächter der Gaststätte "Reichswald", welche seit Monaten als Nazitreffpunkt diente hat den Pachtvertrag gekündigt. Ob dies auf Betreiben der vom AAB informierten Brauerei, oder aus eigenem Antrieb geschah, ist unklar.
Die "Nürnberger Nachrichten" schrieben am 28.Juni, dass der SPD Ortsverein, sowie der Vorstadtverein Zabo die Zustände im Reichswald publik gemacht hätten. Tatsächlich haben sich diese lediglich auf Nachfragen dazu geäußert und von Handlungsbedarf gesprochen. Praktische Aktivitäten gab es von dieser Seite aus nicht. Nicht einmal eine offizielle Beteiligung an den Aktionen des AAB fand statt. Im Gegenteil: Mensch konnte nur etwas über eine Distanzierung der Parteien von den Aktionen des Antifaschistischen Aktionsbündnisses lesen. Anders äußerste sich Ulrich Blaschke vom SPD Ortsverband der in einem interview für Radio Z sinngemäss sagte die SPD und der Vorstadtverein hätten zur Schließung nicht viel beigetragen, das wäre linken Gruppierungen anzurechen. Auch sieht er das Neonazi-Problem als erledigt an.
Die Kampagne des AAB umfasste bislang die Durchführung einer Kundgebung vor dem "Reichswald" Anfang März, die Organisation von zwei Infoständen in Zabo, das Verteilen von mehreren Tausend Flugblättern an PassantInnen und in Haushalte, die Aufforderungen an den Wirt, sowie an die Brauerei, dem Nazitreiben ein Ende zu setzen und letztendlich die Initiative für das "Bündnis gegen den Nazitreff "Reichswald" in Zabo, welches eine Demonstration am 2. Juli vorbereitet. Zudem wurde die Kneipe bereits zweimal von unbekannten AntifaschistInnen mit Farbe besprüht.
Die Demonstration am 2.Juli wird rein technisch wie geplant stattfinden. Weiterhin werden alle AntifaschistInnen dazu aufgerufen kommenden Samstag in Zabo und Gleishammer zu demonstrieren; das Ganze nun allerdings unter dem Motto "Reichswald dichtgemacht- Weg mit JEDEM Nazitreff, ob in zabo oder sonstwo!"
Es ist nicht so wie die "Nürnberger Nachrichten" schreiben, dass es nun keinen Grund für den Protest gibt. Zwar haben die Nazis einen wichtigen Treffpunkt verloren -das darf auch als antifaschistischer Erfolg gefeiert werden- doch darf mensch sich jetzt nicht ausruhen. Verschwunden sind die FaschistInnen deswegen noch lange nicht. Auch ist es ein Gerücht, dass die Nazis nun aus Zabo fernbleiben würden. Nicht nur der Reichswald diente als Treffpunkt; bei schönem Wetter -so verschieden BürgerInnen aus Zabo- hält sich das Pack an der Goldbachwiese, unweit vom "Reichswald", auf.
Abgesehen davon, dass es immer richtig ist gegen Faschismus und Rechtsentwicklung auf die Strasse zu gehen, ist es wichtig trotzdem in Zabo zu demonstrieren, um auf Naziaktivitäten hinzuweisen. Außerdem soll nun die Demonstration auch den Zweck erfüllen, in Zabo mit allen, die zum Erfolg der Kampagne beigetragen haben, klarzumachen, dass sich Engagement gegen Nazis lohnt und auch erfolgreich sein kann.
In diesem Sinne:
"Reichswald dichtgemacht-
Weg mit JEDEM Nazitreff, ob in Zabo oder sonstwo".
Kommt zahlreich zur Demonstration!
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