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| 14.09.2004 - Kein Geld für Bildung ? |
| Geschrieben von: 23 |
| Kategorie: |
Bildungswesen |
Kein Geld für Bildung ?
Heute kam der Bericht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) über den Bildungsstand der OECD-Staaten.
Deutschland gibt weniger Geld für Bildung aus als die meisten Staaten stellt die Studie der OECD fest.
Die Hauptmängel im deutschen Bildungswesen sind Kindergärten und Grundschulen.
Deutschland liegt vielen Zahlen in der unteren Hälfte der vielen getesteten Länder.
Deutschland ist bei den Bildungsausgaben pro Schüler und Student von Platz 10 auf Platz 15 abgerutscht, so der Bericht weiter haben die OECD-Mitgliedsstaaten im Jahr 2001 durchschnittlich 5,6 Prozent ihres Bruttoinlandproduktes (BIP) für ihre Bildungssysteme auf, Deutschland nur 5,3 Prozent. Den Höchstwert erreichte Korea, die USA und Dänemark mit über 7 Prozent.
Die Gewerkschaft für Erziehung und Bildung (GEW) machte die Kultusminister der Länder für den Abstieg verantwortlich.
Laut OECD liegt dieser Stillstand des Bildungswesen hauptsächlich an der deutschen Bildungspolitik in den 80er und 90er Jahren, in der andere Industriestaaten ihre Schulen und Hochschulen stark aufgerüstet haben.
Vielleicht positiv ist zu bewerten das die Zahl der Studienanfänger zwischen 1998 und heute von 28 auf 36 Prozent eines Altersjahrganges gestiegen, allerdings ist der Durchschnitt 50 Prozent und in Finnland, Ungarn, Polen und den USA liegt dieser Wert sogar zwischen 60 und 71 Prozent. Außerdem schlossen im Jahr 2002 nur 19 Prozent eines Altersjahrgangs ein Universitäts- oder Fachhochschulstudium ab.
Studiengebühren werden auf jeden Fall nicht dazu beitragen das es mehr Studenten geben wird.
Ein katastrophaler Wert ist auch das in Deutschland im Durchschnitt 24 Kinder auf eine Betreuungsperson fallen. Der Durchschnittswert unter den 30 anderen Ländern die von der der OECD getestet wurden liege im Kindergartenbereich bei nur etwa 15 Kindern pro Betreuungsperson.
Die Industrie fordert natürlich höhere Ausgaben und mehr Reformen für die Bildung.
Es ist schwer anzunehmen das der Bildungsbereich sich nicht bessern wird.
Schon gar nicht mit Studiengebühren, Abschaffung der Lernmittelfreiheit, Privatisierungen von Schulen und Unis oder überhasteten Reformen die nur den Wirtschafsbossen helfen noch mehr Kohle zu scheffeln.
Immer wieder das gleich es ist kein Geld da wir müssen Kürzen....und dann wieder der Aufschrei die Bildung sei so schlecht und wieder von Vorne.
Im Zusammenhang mit Agenda 2010 stehen weiter Kürzungen im Bildungssektor aber nicht beschweren Deutschland hat ja kein Geld. Gleichzeitig ist Deutschland Exportweltmeister, aber der Spitzensteuersatz muss erst mal gesenkt werden.
Zusätzlich wird jeder 10te Steuereuro für Rüstung ausgegeben, also für Angriffskriege und Überfälle auf an Bodenschätzen reiche Länder oder zur Erschließung neuer Absatzmärkte.
Bildung statt Rüstung! Hinter dem Sozialraub seht das Kapital Der Kampf um Befreiung ist International!
HOCH DIE INTERNATIONALE SOLIDARITÄT
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