| Geschrieben von bryan am 12.01.2005 um 15.29 Uhr: |
bringt israelfahnen mit!!!
zeigt eure solidarität mit dem einzigen souverän, der garant für das überlbene der vom antisemitismus bedrohten jüdinnen und juden ist - gegen jeden faschismus - gegen jeden antisemitismus - solidarität mit israel !!! |
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| Geschrieben von merkava am 12.01.2005 um 22.41 Uhr: |
Am kommenden Samstag wollen NPD, „Demokratie direkt“ und der „Bund Frankenland“ mit einer Mahnwache ihren antisemitischen und antizionistischen Ressentiments freien Lauf lassen.
Die Hoffnungen auf emanzipatorische Gegenansätze sind dabei gering.
(siehe auch http://www.de.indymedia.org/2005/01/103862.shtml)
Wenn also am Samstag Mittag die rechten Freunde von Djihad und Intifada mit einer Mahnwache „Für das Selbstbestimmungsrecht der Völker - Gegen israelische und amerikanische Kriegsverbrechen“ auf die Straße gehen, so werden es möglicherweise zwar viele Leute sein, die sich ihnen symbolisch entgegenstellen - aber nur wenige davon werden sich des dahinter steckenden Antisemitismus bewusst sein und bereit sein, sich von der Thematik der rechten Antizionisten abzugrenzen.
Die Aktionen der Nazis sind nicht, wie von deutschen Friedensdemonstranten gerne behauptet, der Versuch, die Friedensbewegung zu instrumentalisieren, vielmehr sind die Nazis hier nur etwas konsequenter, der Antizionismus ist bei beiden identisch..
Die Forderung nach Freiheit für die Völker und der daraus resultierende Hass auf die von jenen „Völkern“ konstruierten „Antivölker, nämlich Juden und Amerikaner, deckt sich mit weiten Teilen der deutschen Bevölkerung.
Das Völker und Nationen immer Resultat von konstruierten Zwangskollektiven sind, leugnet der Durchschnitts-Antiimp genauso wie die Nazis. Das nur die Aufhebung solcher Konstruktionen eine Befreiung von der Herrschaft des Menschen über den Menschen bringen kann wird im antiimperialistischen Kampfgetümmel schlichtweg ignoriert.
Es geht ihnen nämlich nicht um Befreiung, sondern um den Hass auf die Zivilisation und ihren Fortschritt. Weil der Kapitalismus und seine Vergesellschaftung nicht begriffen werden, halten sich die Antisemiten an eben solchen, für sie konkret greifbaren Dingen wie „Völkern“, „Blut“ (Kein Blut für Öl) oder „Boden“ fest und verteidigen sie gegen alles, was ihrer Ideologie entgegenläuft.
Israel dient dabei, als Projektionsfläche für den Antisemitismus, den sie glauben, nicht mehr öffentlich artikulieren zu dürfen. Weiterhin ist Israel, da die Juden kein Volk im Sinne einer „Blutsgemeinschaft“ darstellen, als „künstlicher Staat“ ein Widerspruch gegen den Gedanken von „natürlich gewachsenen Völkern“, auf Grundlage von Heimat und Blutsgemeinschaft (wie im deutschen oder palästinensischen „Volk“). Das eine Gruppe von Menschen, weil sie verfolgt wurde (und wird) einen Staat zum Selbstschutz gründet, kann ein Verfechter von Volk und Nation gar nicht verstehen.
Den USA wird neben einer angeblich zionistischen Außenpolitik noch vorgehalten, kulturlos zu sein, eben weil auch die USA sich nicht als „Blutsgemeinschaft“ oder „Volk“ verstehen, sondern einen rein instrumentellen, ökonomischen Staat darstellen.
Wer in antiamerikanische Ressentiments verfällt, anstatt den Kapitalismus als solchen abschaffen zu wollen, reiht sich mit ein, in eine antiimperialistische Volksfront, von Rot/Grün über NPD bis hin zu antiimperialistischen Spendensammlern, die eifrig Geld für Morde im Irak sammeln.
Nürnberg – da war doch was?
„Ein Revolutionär hat für sein Volk und seine Heimat zu kämpfen“ – Nein, das war kein NPD-Zitat, sondern aus einer Rede einer Nürnberger Migranten Gruppe zum revolutionären 1. Mai 2004, der Nürnberger Autonomen. Grund genug für einige Antifas dem zu widersprechen und mit „Gegen Volk und Heimat“ oder „Gegen jeden Antisemitimus – Solidarität mit Israel“ (nachdem die gleiche Gruppe eifrig antizionistische Propaganda vom Stapel gelassen hatte) gegen diese reaktionären Phrasen der Antiimps zu protestieren. Die Reaktion der Antiimps war Gewalt, während die Demoleitung die störenden „Antideutschen“ darauf hinwies, dass solche Äußerungen zum „internationalistischen Selbstverständnis“ der Demo gehören würden.
Bleibt also fraglich, ob hier überhaupt Potential vorhanden ist, eine fortschrittliche, themenbezogene Abgrenzung zu den Nazis zu finden, jenseits von völkischem „Internationalismus“.
Die Veranstalter der Mahnwache am Samstag
Veranstaltet wird die Aktion am Samstag vom „Bund Frankenland“, „Demokratie direkt“ und der NPD.
Die Gruppe „Demokratie direkt“ führte in der Vergangenheit mehrere Mahnwachen mit einem Transparent „USraelischen TERROR ÄCHTEN“ (siehe Bilder) durch. In einem Flugblatt mit dem einfachen Titel „Warum?“ wissen sie um die „wahren Beweggründe des Golfkriegs“, nämlich das „Israel das Töten und Vertreiben der Palästinenser ungestört fortsetzen“ möchte .
Diese feine Gruppe, die also am Samstag mit der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands ihren Hass artikuliert hat am 15.Februar 2003 bereits eine Demo unter dem Motto „Stoppt den imperialistischen USA-Krieg gegen den Irak und den kolonialistischen Zionismus in Palästina“ veranstaltet. Auf der Homepage von „Demokratie direkt“ kann man folgenden Demobericht lesen: „Hier trafen sich nationale Deutsche und Araber verschiedener Nationalität im Bewußtsein, daß dauerhafter Friede nur auf Grundlage nationaler Integrität und Souveränität möglich ist. Deshalb sind die Parallelen zur Selbstbestimmung des deutschen und des palästinensischen Volkes deutlich sichtbar. Auch bei der Benennung der weltweiten Konfliktursachen hat diese Demonstration klare Worte gefunden: Es ist der zionistisch-kapitalistische Imperialismus, der sich der USA bemächtigt hat und der die Völker versklavt. Deshalb stehen wir heute am Beginn eines weltweiten Befreiungskampfes.“
Der Aufruf zu dieser Demonstration wurde unterstützt von:
Deutsch-Arabische Friedenswerk DAF e.V,
Deutsch-Arabischer Freundeskreis DAFK e.V,
Deutsch-Libanesische Zusammenarbeit DLZ e.V,
Deutsche Partei,
Republikaner München (Stadtrat Johann P. Weinfurtner) und
Demokratie Direkt e.V
Mehr über Demokratie direkt unter http://lexikon.idgr.de/d/d_e/demokratie-direkt/demokratie-direkt.php
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| Geschrieben von Guess who am 13.01.2005 um 01.57 Uhr: |
"Die Hoffnungen auf emanzipatorische Gegenansätze sind dabei gering."
Stimmt! Denn bisher rufen nur Nationalisten dazu auf mit Israelfahnen in chauvinistischer Weise herumzuprollen.
Werd' trotzdem kommen. Aber ohne Nationalfahne. |
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| Geschrieben von 23 am 13.01.2005 um 15.17 Uhr: |
Also Uhrzeit für alle AntifaschistInnen ist 10 Uhr an der Loki
@Guess who
ich bin sicherlich kein AntiD
also bitte keine verallgemeinerungen
Danke |
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| Geschrieben von Guess who am 13.01.2005 um 15.53 Uhr: |
@23
Du warst auch nicht gemeint, keine Sorge.
Meine Aussage war auf die anderen "Kommentare" bezogen. |
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| Geschrieben von IDF am 13.01.2005 um 15.58 Uhr: |
HU-HU-HHUBSCHRAUBEREiNSATZ!!!!!!!!!!!!!!!
IHR SEID ALLE PALästINENSär!!!!!!!!!!!!! |
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| Geschrieben von 23 am 13.01.2005 um 18.54 Uhr: |
Er schon wieder!

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| Geschrieben von schwam am 13.01.2005 um 22.00 Uhr: |
is da eine gegen nazi demo oder versammeln sich da nur ein paar grüppchen
oder was größeres mit trans usw
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| Geschrieben von inf am 14.01.2005 um 10.22 Uhr: |
| Nur Kundgebung. |
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| Geschrieben von IDF am 14.01.2005 um 13.33 Uhr: |
| Bringt Bundeswehr-Werbung mit! |
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| Geschrieben von schwam am 14.01.2005 um 14.27 Uhr: |
| wie viel nazis kommen ca es kommen aber sicher mehr gegner |
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| Geschrieben von - am 14.01.2005 um 22.43 Uhr: |
| 10-15 Nazis denke ich |
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| Geschrieben von asd am 15.01.2005 um 02.10 Uhr: |
| wiso simpatisieren einige für israel aber einige für euch für die palastinensa |
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| Geschrieben von no nazz am 15.01.2005 um 13.30 Uhr: |
Hallo asd,
schau Dir doch mal als Einstieg folgenden Text an:
http://www.nadir.org/nadir/periodika/aib/archiv/62/4.php?PHPSESSID=b26085cae209e54b8405bc4da7288ea0 |
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| Geschrieben von Antiimp Aktion (AA) am 18.01.2005 um 18.08 Uhr: |
Die USA begannen den Krieg im Irak mit der Lüge dem irakischen Volk „Demokratie“ zu bringen, und die Welt vor den Massenvernichtungswaffen des Irak zu sichern.
Ein Land, in dem ein Grossteil andersfarbiger und sozial schlechter gestellten Personen bei den Präsidentschaftswahlen ihr Stimmrecht vorenthalten wurde. Ein Land welches eine lange Tradition der Kollaboration und Unterstützung von Diktaturen in der ganzen Welt hat. Ein Land, in welchem nach Schätzungen von 100.000 EinwohnerInnen 757 inhaftiert sind und als sozialer „Problemfaktor“ weggesperrt werden. Ein Land, dass an mehreren Orten der Welt Gefängnisse unterhält –so auch in Guantanamo -, in denen Gefangene ohne jede rechtliche Grundlage und unter unangemessenen Haftbedingungen und Mißbrauch festgehalten werden.
Dieser amerikanischen „Demokratie“ wird auch die irakische Bevölkerung unterworfen.
Seit Ende des Krieges sind mehr als 100.000 Menschen im Irak ums Leben gekommen. Alleine das zur Vorbereitung der für 30.1. angesetzten „Wahlen“ veranstaltete Massaker in Falludja hat die Lebensgrundlage der dortigen Bevölkerung gänzlich zerstört und tausende Zivilisten das Leben gekostet: Die EinwohnerInnen der belagerten Stadt wurden von der Versorgung mit Wasser und Nahrungsmitteln abgeschnitten, die medizinische Versorgung wurde unterbunden. Sie wurden mit Flugzeugen, Hubschraubern und schwerer Artillerie bombardiert und rund fünfzigtausend Gebäude wurden zerstört, häufig über den Köpfen der Bewohner. Die US-Truppen nutzten die absolute Übermacht ihrer Militärmaschinerie. Wo immer sie auf Widerstand stießen, zogen sie sich zurück und forderten die Unterstützung der Luftwaffe an. Die USA schreckten auch nicht davor zurück, Phosphor und Napalm einzusetzen.
Bereits vor Wochen wurde bekanntgegeben, dass bei den geplanten Wahlen jene Regionen, in denen der Widerstand am stärksten ist, ausgeschlossen werden sollen.
Weitere Zehntausend sind in den Gefängnissen der Besatzungsmacht verschwunden. Abu Ghraib ist nur eines der Foltergefängnisse die das wahre Gesicht der anglo-amerikanischen Demokratie aufzeigen. Von rund 10.000 der Inhaftierten fehlt jede Spur. Sie wurden als politische Gegner der Besatzungsmächte entführt und gelten seither als verschwunden. Nicht einmal das Rote Kreuz konnte über ihr Verbleiben Informationen bekommen.
Die USA führen im Irak nicht nur einen schmutzigen kolonialen Krieg, sie haben über das Land ein diktatorisches Militärregime errichtet. Ein großer Teil der irakischen Bevölkerung ist von Vornherein von den sogenannten „freien Wahlen“ ausgeschlossen, welche dem irakischen Marionettenregime Legitimität verschaffen soll und den Irak den westlichen Hegemoniebestreben und Kapitalinteressen gänzlich unterordnen soll.
Allen demokratisch denkenden Menschen muß klar sein, dass frei Wahlen unter den Konditionen der Besatzung nicht möglich sind. Solche Wahlen können niemals frei sein! Der einzige Weg zu Demokratie im Irak ist der komplette Rückzug aller amerikanischen und anderer imperialistischen Truppen. Erst wenn das Recht des irakischen Volkes auf Selbstbestimmung gewährleistet ist wird eine wirklich frei Wahl unter Einschluß der irakischen Bevölkerung möglich sein. Die Bedingungen dafür liefert der Widerstand der irakischen Bevölkerung gegen die Besatzung.
Wir fordern daher den Boykott der amerikanischen Wahlfarce!
Solidarität mit dem Widerstand! – Für das Recht auf Selbstbestimmung! |
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| Geschrieben von wildstyle-ray am 26.01.2005 um 00.04 Uhr: |
| fands nich toll. 2 gruppen mit nationalfahnen die sich gegenseitig anschrein mit den GLEICHEN sprüchen, keinerlei aufklärung für die bürger, nur der vvn hat bissle verteilt. in zukunft muss sowas viel cool laufen, musik mitbringen, auf die leute zugehen, flugis...die bürgerliche, dumme masse muss auch noch GANZ OFFENSICHTLICH sehen das wir die guten und die blöde nazis sind. und nich irgentwie 2 komische kultgruppen wo man eh lieber weitergeht und shopped und zum mcdonalds geht. es geht um die sache, da darf und muss jeder mithelfen, und auch aufgefordert werden. hab seeeehr viele passanten gesehn die GARNICHT wussten um was es geht, UND DAS DARF NICHT SEIN. |
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